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25.02.2018 / cso Mobilansicht
2. Volleyball-Bundesliga Nord Frauen:
VC Allbau Essen - VT Hamburg 3:2 (16:25, 17:25, 25:23, 25:12, 15:9)
VCA mit irrer Aufholjagd

Mit dem Rücken zur Wand war Volleyball-Zweitligist VC Allbau Essen ins vorentscheidende Spiel gegen das Volleyball-Team Hamburg gegangen. Zwei Sätze später standen die Borbeckerinnen bereits mit einem Bein in der 3. Liga. Die fast 300 Zuschauer in der stimmungsvollen Halle an der Friedrich-Lange-Straße - darunter auch eine Reisegruppe aus der Hansestadt - glaubten wohl kaum noch an ein Comeback ihres VCA, machten aber unbeeindruckt weiter Stimmung. Groß bejubelt wurde das 1:0 zu Beginn des dritten Satzes, weil es die erste Essener Führung des Tages war. Als es offen weiterging, Borbeck endlich regelmäßig am starken Block des VT Hamburg vorbeikam, die Aufschläge ins Ziel fanden und die anfängliche Lücke zwischen eigenem Block und den Spielerinnen dahinter endlich geschlossen werden konnte, kochte die Atmosphäre immer weiter hoch. VCA-Trainer Marcel Werzinger sagte dem Blog nach dem Spiel: "Beim 11:10 ist auf den Rängen irgendetwas passiert, und diesen Funken hat meine Mannschaft aufgenommen. Von da an war es ein anderes Spiel. Bei uns funktionierte alles, was vorher nicht geklappt hatte, und Hamburg verlor das Vertrauen in das eigene Können." Drei Satzbälle erarbeitete sich Essen schließlich. Der dritte wurde zum 25:23 verwandelt, und plötzlich hatte man ein völlig neues Volleyballspiel.

Den vierten Satz eröffnete der VC Allbau Essen mit einem 4:0-Lauf; zur zweiten technischen Auszeit lag man schon 16:7 vorne, zum Schluss gar 25:12. Die Zuschauer, darunter viele Sextaner vom benachbarten Don-Bosco-Gymnasium, die vom Verein eingeladen worden waren und auch ihre große Mitschülerin Lynn Lewandowsky anfeuerten, hielt nichts mehr auf ihren Sitzen: Es kam zum Tie-Break. Borbeck startete wieder fulminant, erarbeitete sich zur technischen Auszeit ein 8:4, um gleich danach mit einem Ass in die zweite Hälfte zu kommen. Das VT Hamburg fand keine Antwort mehr auf das Feuerwerk der ganz in Schwarz gekleideten Borbeckerinnen und verließ das Ruhrgebiet statt mit den sicher geglaubten drei Zählern nur mit einem, der am Ende aber auch für den Klassenerhalt reichen dürfte. Wichtiger waren die beiden Punkte für den VCA, der seinen Rückstand auf den SV Bad Laer auf vier Punkte verkürzen konnte; Borbeck hat dabei ein Spiel weniger und im Falle einer Punktgleichheit am Saisonende bereits jetzt die bessere Siegbilanz.

Für den Schreiber dieser Zeilen gab es gleich noch einen Grund zur Freude. Obwohl ihm eine Freikarte offeriert worden war, hatte er sich doch wie immer eine Eintrittskarte gekauft: "Der Verein kann das Geld gebrauchen." Sein Ticket mit der #664 war nicht nur gut für ein episches Spiel, sondern auch den Kasten Stauder Pils aus der traditionellen Verlosung nach der Ehrenrunde der Mannschaft.

VCA: Castiglione - Ferger, Zwingmann, Höke, Wolter, Verheyen, Weichert. Eingewechselt: Gelhaar - Lewandowsky, Große-Wilde, Harrmann, Wiedeking.

VT Hamburg: Willert - Radzuweit, Meis, Braack, Schwarz, Köhler, Sarac. Eingewechselt: Schneidler, Niemeyer, Stegelmann, Lüning.

Schiedsrichter: Marco Würtz (Pirmasens)/ Birgit Wahl (Saarbrücken)

Zuschauer: 275


       

Fotos: hns
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