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01.04.2018 / cso Mobilansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - VfL Eintracht Hagen 30:19 (12:8)
Bliß und Skroblien brillieren

Einmal über das ganze Spielfeld flog der Ball, um sich passgenau ins verwaiste Tor des VfL Eintracht Hagen zu senken. Sebastian Bliß reckte die Faust nach oben; ihm war mit diesem Empty-Net-Goal die Krönung seiner außergewöhnlichen Torwartleistung gelungen. Was auch immer die Gäste aus Hagen versuchten, der TuSEM-Schlussmann wusste stets eine passende Antwort und brachte die Gelb-Grünen schier zur Verzweiflung.

Zu Beginn des Zweitligaderbys hatte Sebastian Bliß seinen Kasten schon sensationelle 11:12 Minuten sauber gehalten, während seine Vorderleute eine beruhigende 5:0-Führung herausspielten. Mitunter wurde TuSEM Essen in seinem Spielfluss etwas übermütig und leichtsinnig, aber näher als vier Tore ließ man Eintracht Hagen nie herankommen. TuSEM-Trainer Jaron Siewert hatte in der ersten Halbzeit somit keinen Grund, an seiner Startformation aus Bliß, Linksaußen Tom Skroblien, den Rückraumspielern Jonas Ellwanger, Dennis Szczesny und Felix Käsler sowie Kreisläufer Tim Zechel zu ändern. Lediglich Rechtsaußen Karl Roosna wurde nach drei Fehlversuchen gegen den rekonvaleszenten Richard Wöss ausgetauscht.

Wer gedacht hatte, der VfL Eintracht Hagen würde mit neuem Elan oder taktischen Finessen aus der Kabine zurückkommen und das 12:8-Pausenergebnis wettmachen, sah sich alsbald getäuscht: Es war der TuSEM, der seine Präzision weiter verbesserte und sich dauerhaft mit fünf Toren absetzte. Erst zwanzig Minuten vor Schluss stelllte Gäste-Coach Niels Pfannenschmidt im Rahmen einer Auszeit das System um, beorderte den Torwart im Angriff vom Feld und sagte im Rückwärtsgang eine Offensiv-Deckung an. Seine Spieler waren mit diesen Vorgaben offensichtlich genauso überfordert wie mit Sebastian Bliß: Der erste, der lautstark vom Platz gerufen werden musste, war Torwart Tobias Mahncke, der irgendwie nicht zugehört hatte und trotz Ballbesitz Hagen in sein Gehäuse aufbrach. Auch später gab es bei nahezu jedem Wechsel des Ballbesitzes Chaos bei Eintracht Hagen; zwei Treffer auf das leere Tor durch Tom Skroblien, der es am Ende auf herausragende zwölf Punkte brachte, und Sebastian Bliß waren ebenfalls Folge des Systemwechsels. Nach zehn Minuten hatte Niels Pfannenschmidt genug von den Darbietungen seiner Spieler, und Hagen streckte die Waffen. 30:19 hieß es am Ende für einen nach Belieben dominierenden TuSEM, der sich von seinen etwa 2.000 Zuschauern zurecht feiern ließ.

Nächste Woche haben die Essener Handball-Profis spielfrei, am 14.04. geht es nach Saarlouis, wo letztes Jahr der Klassenerhalt fix gemacht wurde. Der Blog bliebt diesmal daheim, hat sich heute allerdings für die Pfingstfahrt nach Rimpar angemeldet.

Tusem: Bliß (1+2/3), Borchert - J. Ellwanger (1), Witzke (2), Hegemann, Roosna, Wöss (1), Szczesny (7), Käsler (1), Skroblien (6+6/6), Zechel (5).

Hagen: Mahncke (0/4), Jerkovic (0/2) - Kress (3+0/1), Tubic (3+0/1), Pröhl (2), Schneider, Fauteck (3), Konitz, König, Saborowski, Waldhof, Bornemann (2), Mestrum (2+1/1), von Boenigk (3).

Spielfilm: 4:0 (8.´), 6:2 (15.´), 11:7 (24.´), 12:8 (30.´)/ 18:13 (37.´), 22:17 (48.´), 30:19 (60.´).

Zeitstrafen: 4:3

Rote Karte: Pröhl (58:58)

Schiedsrichter: Frederic Linker/ Sascha Schmidt (Herne)

Zuschauer: 2.107
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