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21.10.2016 / cso Mobilansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - SG BBM Bietigheim 27:27 (16:10)
Überraschungspunkt wie Niederlage

Hätte man den TuSEM-Anhängern vor dem Heimspiel gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer SG Bietigheim ein Unentschieden angeboten, hätte wohl kaum jemand abgelehnt. Als es dann mit der Schlußsirene 27:27 stand, war die Enttäuschung dennoch grenzenlos, denn der Außenseiter hätte dieses Spiel der 2. Handball-Bundesliga gewinnen müssen.

Vom Anwurf weg trumpfte der TuSEM ganz groß auf, lag nach 4:08 Minuten 3:0 vorne, und Bietigheims Trainer Hartmut Mayerhoffer nahm seine erste Auszeit. Auch Gästetorwart Aron Edvardsson, seines Zeichens isländischer Nationalspieler, musste weichen. All das brachte nichts, und nach 14 Minuten war beim Stand von nun 9:4 schon die zweite Auszeit fällig. Der TuSEM ließ sich auch hiervon nicht aus dem Konzept bringen: Offensiv brillierte weiterhin Linksaußen Noah Beyer, dem auch seine Siebenmeterwürfe gelangen, im Tor war Sebastian Bliß ein um´s andere Mal unüberwindbar für die Gäste aus Baden-Württemberg. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Hausherren ob ihrer Überlegenheit etwas übermütig, aber wer wollte es der jungen Mannschaft, die letztlich mit 16:10 in die Kabinen ging, verdenken?

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Essener Vorsprung zunächst auf bis zu sieben Tore an, und die Halle tobte. Bei Bietigheim gelang Spielmacher Valentin Schmidt (Neuzugang vom TBV Lemgo) weiterhin fast gar nichts, beim TuSEM vielen alles. Unverständlicherweise, vielleicht durch den Kräfteverlust bedingt, fingen die Gastgeber eine Viertelstunde vor Schluss damit an, die Uhr herunterzuspielen. Abschlüsse wurden Mangelware, und gerade von Michael Hegemann und Justin Mürköster hätte man sich in dieser Phase mehr Würfe aus dem Rückraum gewünscht. So schwand der schöne Vorsprung Tor um Tor. Gegen Ende der Partie hielt Sebastian Bliß wieder einige Bälle, offensiv blieb der Erfolg weiterhin meist aus: Ganze drei Tore gelangen dem TuSEM in den letzten elf Minuten. Als nur noch Sekunden auf der Uhr waren, unterlief Bietigheims Robin Haller beim Stand von 27:26 ein Doppeldribbel. Seine Mannschaft ging zur Offensivdeckung über, Essen überspielte diese, und Justin Mürköster hätte den Sack von halbrechts zumachen können: Er warf über das Tor. Die verbleibenden vier Sekunden nutzte der Spitzenreiter sehr effizient, um einen Siebenmeter herauszuholen. Christian Schäfer überwand Sebastian Bliß, als die Uhr 60:00 anzeigte. Unfassbar.

Da es im Handball keine Drei-Punkte-Regel gibt, ist der psychologische Schaden für TuSEM Essen gewiss größer als der reale. Dennoch ist Aufbauarbeit gefragt, bis es am nächsten Mittwoch zum nächsten Spiel nach Eisenach geht.

TuSEM: Bliß (1/5), Heißenberg (0/1) - Beyer (6+5/5), Schlüter, Keller, Hegemann (4), Roosna (4), Szczesny (4), M. Seidel (2), Mürköster (2).

Bietigheim: Ebner (0/4), Edvardsson (0/1) - Haller (3), Rentschler (2), Dahlhaus (3), Schäfer (5/5), Schmidt (0/1), Babarskas (2), Barthe (4), Scholz (4), Döll (3), Emrich, Emanuel, Lohrbach (1).

Spielfilm: 3:0 (5.´), 6:4 (11.´), 9:4 (14.´), 12:6 (22.´), 16:10 (15:00)/ 20:13 (36.´), 23:17 (46.´), 24:20 (49.´), 26:24 (57.´), 27:27 (60:00).

Zweiminutenstrafen: 2:3

Schiedsrichter: Christian Moles (Heddesheim), Lutz Pittner (Hemsbach)

Zuschauer: 1.792
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