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10.06.2019 / cso Mobilansicht
Landesliga Mittelrhein:
FC Germania Teveren - SV Rott 2:1 (0:0)
Schön ist die Heide

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, da spielte Germania Teveren noch in der guten alten Oberliga Nordrhein gegen den ETB Schwarz-Weiß, zuletzt im Jahr 2000. Die Einladung zu einem Groundhopping in die Teverener Heide ließ sich Uhltra jr auch deshalb nicht entgehen.

Direkt am Hochsicherheitszaun der NATO-Air Base gelegen, versprüht die Anlage von Germania Teveren immer noch einen traditionellen Amateurcharme. Die Eintrittskarten, die erst auf Nachfrage "für die Sammlung" herausgegeben wurden, stammten noch aus der Vorsaison; die kleine Tribüne Marke Eigenbau erfreut sich sichtlich pfleglicher Behandlung durch ihre Gäste; die Wellenbrecher auf dem Erdwall der Gegengerade waren bis auf einen feinsäuberlich mit dem Rasenmäher freigeschnitten worden. Highlight des Grounds war freilich der mindestens oberligataugliche Stadionsprecher, der über das Live-Ergebnis der zweiten Mannschaft genauso patent informierte wie über das Regenradar und zudem in der Pause volkstümliche Fußballschlager abspielte.

Das Sportliche konnte da lange Zeit nicht mithalten, selbst wenn mit Germania Teveren und dem SV Rott zwei der besseren Landesligamannschaften aufeinandertrafen. Den ersten Torschuss verzeichneten nach 18 Minuten die Gäste vom Rand der Eifel, deren Anhänger sich in etwa die Waage mit denen der Hausherren hielten. Sieben Zeigerumdrehungen später war erstmals das Eingreifen des Teverener Schlussmanns Nisar Goraya gegen Alexander Foerster erforderlich, und auch auf der anderen Seite war der Nichtangriffspakt nach einer halben Stunde beendet: Alexander Back profitierte von einem Stellungsfehler, kam frei vor Patrick Diehl, schoss diesen aber an. Nicht minder hundertprozentig waren auch die Versuche von Nedim Bašić und Lukas Breuer, die am Germania-Torwart verzweifelten.

Warum der SV Rott - seines Zeichens übrigens Stammverein des ehemaligen ETB-Abwehrspielers Lukas Weiß, der jüngst mit dem VfB Speldorf zum vierten Mal aus der Oberliga Niederrhein abgestiegen ist - seine Aufstiegsambitionen nicht 90 Minuten lang so konsequent verfolgt hat, wird ungeklärt bleiben. Insbesondere nach der gewitterbedingt verlängerten Halbzeitpause war der Club aus der Nähe von Roetgen nicht auf der Höhe: Innerhalb von zwei Minuten wurde Teverens Stürmer Alexander Back zweimal glänzend von Mehmet Yilmaz und Thorsten Trox in Szene gesetzt und nutzte seinen Freiraum zum 1:0. Ein schlimmes Missverständnis in der Teverener Hintermannschaft ermöglichte Rotts Kapitän Avdo Iljazović beinahe den Ausgleich. Diesen besorgte später Nedim Bašić, der eine Vorlage des an die Grundlinie durchgezogenen Sulayman Dawodu nur noch über die Linie schieben musste. Bašić verpasste bei einem Eckball Lukas Breuers kurz darauf die Gästeführung. Stattdessen erzielte Linksaußen Thomas Schmidt mit einer Einzelaktion auf der anderen Seite das 2:1, von dem sich der SV Rott nicht mehr erholte. Die Negativserie von nun fünf sieglosen Spielen in Serie veranlasste Rotts Trainer Jürgen Lipka zu einer Wutrede, deren einzige zitierfähige Zeile "Wir stolpern ja über jeden Ball." lautete. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit schnupperte der Gast nochmals am Ausgleich, doch Sulayman Dawodu und Nedim Bašić brachten den Ball im Getümmel nicht über die Linie.

Da der SV Eilendorf am frühen Abend sein Heimspiel gegen den 1. FC Düren II 1:0 gewann, liegt der SV Rott nun zwei Punkte hinter den Aufstiegsrängen zur Mittelrheinliga. Germania Teveren wird die Saison schlechtestenfalls als Fünfter beenden.

Teveren: Goraya - Peschel, Roosen, Mingers, Barth - Trox - Yilmaz (87.´ Janssen), Yürük, Finlay, Schmidt - Back.

Rott: Diehl - Breuer, Wilden, Damköhler (59.´ Kanou), Takeuchi - Tchadjei (78.´ Büyükkelek), Winkhold, Iljazović, Foerster (84.´ Bal), Dawodu - Bašić.

Tore: - / 1:0 (52.´) Back, 1:1 (65.´) Bašić, 2:1 (67.´) Schmidt.

Schiedsrichter: Luca Povoledo (VfR Fischenich 1930)

Zuschauer: 110


       
       
       
   
Fotos: cso
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