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28.09.2019 / cso Mobilansicht
1. Frauen-Bundesliga:
SGS Essen - 1. FFC Turbine Potsdam 2:0 (1:0)
Drei Punkte, drei Verletzte

"Wir haben uns mit unseren Gästen darauf verständigt, nicht über das vergangene Wochenende zu sprechen.", scherzte der Stadionsprecher der SGS Essen vor Anpfiff des Bundesligaspiels gegen Turbine Potsdam. Beide Teams hatten eine Niederlage zu kompensieren, die SGS sogar die höchste ihrer Erstliga-Geschichte.

Die von 1.113 Zuschauern verfolgte Partie begann mit einer Schrecksekunde für die Schönebecker: Wenige Sekunden nach dem Anpfiff ging Ramona Petzelberger in einem Zweikampf zu Boden und verlängerte die Verletztenliste der SGS. Auch die eingewechselte Maria Lange und Nationalspielerin Lena Oberdorf zogen sich im weiteren Verlauf Blessuren zu, die ein Weitermachen verunmöglichten. Schiedsrichterin Anna-Lena Heidenreich aus dem holsteinischen Dahme hatte mit ihrer laxen Leitung maßgeblichen Anteil daran, dass Turbine Potsdam ihr hartes Spiel durchziehen konnte. Spielerisch dominierte hingegen die SGS Essen: Einen Kopfball von Lea Schüller klärte Potsdams Rieke Dieckmann auf der Linie (19.´). Gleich im Anschluss hielt Vanessa Fischer einen Schuss von Maria Lange, lief mit dem Ball aber aus dem Strafraum hinaus. Der fällige Freistoß durch Schüller strich hauchdünn am rechten Giebel vorbei ins Aus. Schönebeck war nun am Drücker. Rechtsaußen Turid Knaak wurde schön freigespielt, blieb dann aber an Fischer hängen. Auf der anderen Seite probierte es Potsdam hin und wieder aus der Distanz, sah sich im Wesentlichen jedoch im Rückwärtsgang. Kurz vor der Pause ergaben sich bei einem SGS-Vorstoß einmal mehr Optionen als sonst. Knaak legte quer zu Schüller, die das verdiente 1:0 erzielte. In ihrer Nominierungspraxis bestätigt, genehmigte sich Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in der Halbzeitpause ein Stück Schönebecker Pflaumenkuchen; den letzten Bienenstich hatte ihr der am Nachbartisch speisende Blog weggeschnappt.

Aus der Kabine weg versuchte die von vielen Fans begleitete Turbine Potsdam, den Hebel umzulegen, und drückte auf den Ausgleich. Die gefährlichste Aktion ging auf das Konto von Lara Prašnikar, die nach einer Ecke freie Schussbahn hatte (51.´). Mit dem Glück des Tüchtigen überstand Schönebeck die Drangphase der Gäste und setzte 20 Minuten vor Schluss selbst den entscheidenden Punkt: Potsdam bekam den Ball im Anschluss an eine Ecke nicht aus dem Strafraum, ein Querschläger fiel Jacqueline Klasen genau vor die Füße - 2:0. Die SGS hatte nun viel Platz zum Kontern. Lea Schüller machte im Eins-gegen-Eins nicht das 3:0, sondern "den Burgstaller". [Der Blog verfolgte das Match mit einem Dortmunder und einem Schalker; der Schalker steuerte diesen Lacher bei.] Bei anderen Vorstößen fehlte es an Anspielstationen oder der Technik; Vanessa Fischer parierte einmal gegen die von Kirsten Nesse angespielte Lea Schüller (88.´); Mara Grutkamp traf in der Nachspielzeit die Latte.

Ein verdienter Sieg also für die SGS Essen, die in zwei Wochen beim USV Jena den nächsten Dreier einfahren sollte, um sich in die zuletzt gewohnten oberen Tabellenränge zurück zu kämpfen.

SGS: Plehn - Klasen, Oberdorf (68.´ Grutkamp), Feldkamp, Ostermeier - Knnak, Senß, Petzelberger (5.´ Lange/ 80.´ Nesse), Hegering, Anyomi - Schüller.

Turbine: Fischer - Mesjasz, Kiwic, Elsig, Gerhardt - Zadrazil - Ehegötz, Graf, Chmielinski (66.´ Höbiger), Dieckmann (66.´ Weidauer) - Prašnikar.

Tore: 1:0 (44.´) Schüller/ 2:0 (76.´) Klasen.

Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (TSV Dahme)

Zuschauer: 1.113
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