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07.03.2021 / pjg Mobilansicht
Lost Grounds:
Folge 24: John-Lennon-Platz (DJK Adler Oberhausen)
Die Uhltras - nicht selten ergänzt um die bessere Hälfte des Seniors - treffen sich gerne im Umfeld von Fußballplätzen. Und man fährt schon mal zu zweit oder zu dritt nach Baunatal, Betzdorf, Darmstadt, Meppen oder Salmrohr - natürlich nicht in Zeiten einer Pandemie. Ein weiterer Anlaß für ein fast jährliches Treffen mußte Ende Februar leider ausfallen, weil neben dem Amateurfußball auch der Konzertbetrieb ruht - der Auftritt der schwäbischen Polkakapelle Hiss ist auf den 12.03.2022 verschoben worden. Diese Band beehrt im Ruhrgebiet eigentlich nur eine einzige Location, das Ebertbad in Oberhausen. Chef dieser Einrichtung ist Hajo Sommers, der auch dem Vorstand von Rot-Weiß Oberhausen angehört und damit für sich den Status als "zweifach Corona-Geschädigter" in Anspruch nehmen darf. Trotz der suboptimalen Umstände ist Sommers aber ein freundlicher Mensch geblieben, wie Uhltra sen. bei diesem Anlaß feststellen konnte.

Vor geraumer Zeit hatte Uhltra sen. beim Versuch, den Vorverkauf des Ebertbads höchstpersönlich zu nutzen, ein sehr schlechtes Timing an den Tag gelegt. Die gut einstündige Wartezeit nutzte er bei herrlichem Wetter für einen Spaziergang durch das Marienviertel, das deutlich weniger an (vor-)kaiserliche Zeiten erinnert als Straßennamen wie "Düppelstraße", "Sedanstraße" oder "Tannenbergstraße" erwarten lassen. Nachdem im Süden des Ebertbades Grillopark, Berliner Park und Königshütter Park durchwandert waren, blieb immer noch Zeit, auch mal kurz nach Norden zu gehen. Und da ist dann tatsächlich der John-Lennon-Platz zu finden. Dieser wurde 1960 als "Graf-Haeseler-Platz" angelegt und Anfang der 90er Jahre umbenannt - genutzt wurde das Areal als Fußballplatz. 2008 beschloß die Stadt Oberhausen, sieben Sportplätze aufzugeben, darunter den John-Lennon-Platz. Darüber berichtete damals u.a. die NRZ (Klicken zum Ansehen) in Person einer ETB-Legende (Klicken zum Ansehen). Fünf Jahre später war es so weit und hinter dem Ebertbad liegt seitdem ein "Lost Ground".

Der Platz ist nach wie vor gut erkennbar und wird offensichtlich noch als Bolzplatz - mit zwei Toren jüngeren Baujahrs - genutzt. Ob die heute anwesenden Boule-Spieler ausnahmsweise oder regelmäßig ihre Kugeln durch die Asche rollten oder rollen, konnte nicht geklärt werden. Durch die Aufgabe des Platzes wurden die DJK Adler Oberhausen - nicht zu verwechseln mit dem langjährigen ETB-Konkurrenten SV Adler Osterfeld - und der Klub Emek heimatlos. Adler zog an die Concordiastraße und hat jetzt statt des Ebertbades das Zentrum Altenberg als kulturell orientierten Nachbarn, der Klub Emek zog in das Knappenviertel und ist heute kaum noch zu "ergoogeln". Aber eine Beziehung der beiden älteren Leute, die heute den gutwetterlichen Sonntag für den Ausflug nach Oberhausen genutzt haben, besteht zu keinem der beiden genannten Vereine - es war allein die Nachbarschaft zum Ebertbad, die die kleine Tour ausgelöst hat.

Wegen der Uhltra-Verbindung zu "HISS" erlauben wir uns noch diese beiden Links:

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Fotos: kg / pjg
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