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24.04.2021 / cso Mobilansicht
Lost Grounds:
Folge 32: An der Wolfskuhle (1. FC Lindkensfeld)
Eine sportliche Nachnutzung war bislang selten in unserer Reihe über Lost Grounds: Auf dem Sportplatz Bergeshöhe sind Bogenschützen heimisch geworden, am John-Lennon-Platz wird gebolzt. Unser heutiges Exemplar haben sich Mountainbiker angeeignet und ihrem Sport entsprechend keinen Stein auf dem anderen gelassen. An der Wolfskuhle sind Hügel und Rampen entstanden, schweres Gerät sorgt in diesen Tagen für neue Herausforderungen. An den Fußballbetrieb erinnern nur noch die Flutlichtmasten und der Unterstand an der ehemaligen Geraden.

Eröffnet wurde der Platz an der Wolfskuhle Anfang 1974 zusammen mit dem Neubau des gleichnamigen Gymnasiums, das später um eine Haupt- und eine Realschule erweitert wurde (heute: Erich-Kästner-Gesamtschule). Der erste von vielen Nutzern im Vereinsfußball wurde der kurz zuvor gegründete 1. FC Lindkensfeld, der es bis zu seiner Auflösung im Jahr 2009 nie über die Kreisliga B hinaus bringen sollen. 1980 folgte als zweiter Neuclub der SV Isinger, ein Jahr später bereits VfB Wacker Steele, übrigens nicht zu verwechseln mit der traditionsreichen DJK Wacker Steele, die sich 1977 mit Steele 03 zusammengeschlossen hatte. Im neuen Jahrtausend war dann kurz Yurdum Spor Essen auf der mit einer Laufbahn versehenen Asche am Pinxtenweg heimisch.

Große Erfolge sucht man bei allen Clubs vergeblich. VfB Wacker kickte meist in der Kreisliga A, kam 2008 in das Finale der Steeler Meisterschaft, unterlag dort aber gegen den SC 03/20. Aus der Wacker-Jugend hervorgegangen ist mit Christian Mikolajczak allerdings ein ehemaliger U-Nationalspieler, der für den FC Schalke 04 dreizehnmal in der Bundesliga spielte und 2001 ohne Einsatz den DFB-Pokal gewann. Wackers Ende begann 2009, als nur noch eine zweite Mannschaft in die Meisterschaft geschickt wurde. Der letzter Auftritt des Vereins erfolgte am 13.02.2011; nach dem 0:19 bei der ESG-Reserve war Schluss für VfB Wacker Steele. Ein knappes Jahr später wurde der Club aufgelöst.

Der SV Isinger hatte sich sechs Jahre nach seiner Gründung in die Kreisliga B hochgespielt. 1990 folgte der Aufstieg in die Kreisliga A; 2003/2004 durfte Isinger eine Saison lang Bezirksligaluft schnuppern. Mit der Anlage an der Wolfskuhle fremdelte man jedoch immer mehr: Mal stand der Platz unter Wasser, mal war er vereist. Als Anfang 2012 der Vandalismus am Vereinsheim überhand nahm, verabschiedete man sich Richtung Schönscheidtstraße zum SV Kray 04. Die Stadt konnte die Wolfskuhle somit ein paar Monate früher als ohnehin geplant schließen.

In den Jahren 2015 bis 2019 errichtete der MSV Steele auf dem Gelände das nach eigenen Angaben größte urbane Mountainbike-Zentrum Deutschlands. Aushängeschild des Vereins ist Nationalfahrer und Europameister Ben Zwiehoff, der aktuell einen Profivertrag mit dem deutschen Topteam Bora-hansgrohe abgeschlossen hat und 2021 auch als Rennradler Schlagzeilen machen möchte.


       
   
Fotos: cso
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