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27.11.2021 / pjg Mobilansicht
Regionalliga West:
VfB Homberg - 1. FC Köln U21 1:3 (0:0)
Ein Interesse an einem nahezu vollbesetzten Bundesliga-Stadion kann Uhltra sen. trotz Dauerkarte für das Vonovia-Ruhrstadion derzeit nicht aufbringen. Zwar ist das "Hygiene-Konzept" des VfL Bochum sicherlich durchdacht und allen Vorschriften entsprechend, aber Konzepte scheitern gerne mal am dümmsten schwächsten Glied der Kette, dem "gemeinen Besucher" (und natürlich auch am Virus selbst). Nachdem diese Entscheidung getroffen war, stand dem Besuch des Regionalliga-Spiels des VfB Homberg gegen die U21 des 1. FC Köln nichts im Wege. Daß diese Begegnung im PCC-Stadion dann an ein Geisterspiel erinnerte - offiziell waren 200 Zuschauerinnen und Zuschauer zugegen -, hätte allerdings nicht Not getan, Corona-konforme Abstände sind am Rheindeich auch bei einem vierstelligen Besuch problemlos möglich. Das "allerletzte Aufgebot" der Gastgeber verkaufte sich mehr als ordentlich, auch wenn man am Ende 1:3 unterlag und weiterhin den vorletzten Tabellenplatz belegt.

Werfen wir zunächst einmal - in alphabetischer Reihenfolge - einen Blick auf die VfB-Spieler, die verletzt oder erkrankt nicht zur Verfügung standen: Maurice Hauser, Harris Kaltak, Thorsten Kogel, Babacar M´Bengue, Pierre Nowitzki, Luca Palla, Jan-Niklas Pia, Jan Wellers und Tim Wendel-Eichholz. Auch Justin Sankowski aus der zweiten Mannschaft, der längst einen "Stammplatz" auf der Regionalliga-Bank hat, mußte passen und Pascale Talarski brummte eine Gelb-Sperre ab. Daher wurden mit Kaan Akgül, Sinan Atabay, Karim Moustafa und Gabriel Preuß vier Akteure aus der VfB-Reserve "hochgezogen", diesem Quartett kann man für die Bereitschaft nur danken.

Bei weitgehend trockenem Wetter ging es bei vorwinterlichen Temperaturen auf tiefem Boden zur Sache, die Gastgeber nahmen schnell das Heft in die Hand. Trainer Sunay Acar und seine Mitstreiter Oliver Adler und Markus auf der Heiden hatten offenbar die wenigen personellen Möglichkeiten gut genutzt und überraschten beispielsweise mit der Positionierung von Justin Walker als Innenverteidiger. Die Ideen funktionierten, ein Freistoß von Walker sorgte für Gefahr, Momodou Jallows Nachschuß klatschte gegen die Latte. Nach herrlicher Vorarbeit von Jonas Pfalz setzten die VfB-Fans ein zweites Mal zum Torjubel an - Kölns starker Keeper Julian Roloff parierte Jallows Schuß klasse. Es folgten ein Abseitstor von Pascal Gurk sowie zwei Glanzparaden von Philipp Gutkowski auf der anderen Seite - das Homberger Publikum schickte seine Mannschaft mit kräftigem Applaus zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild, die "kleinen Geißböcke" übernahmen das Kommando. Das 0:1 aber entsprang einer Fehleinschätzung des insgesamt guten Schiedsrichters Luca Marx, der ein Stolpern von Lukas Nottbeck als Foul von Kofi Twumasi sah und dafür auch noch eine gelbe Karte zeigte. Den Freistoß - zentral von der Strafraumkante aus - setzte Tim Lemperle unten ins Eck und es stand 0:1. Der Homberger Ärger war noch nicht verflogen, da hieß es sogar 0:2. Wieder war es Lemperle, der am Ende Nutznießer eines gut und schnell vorgetragenen Angriffs war. Doch die Gelb-Schwarzen ließen sich nicht hängen und versuchten sehr viel - und als Kingsley Marcinek über rechts auf und davon gehen wollte, wurde er rüde von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß gab Justin Walker nach innen, Ahmad Jafari lenkte ihn unhaltbar für Keeper Roloff zum Anschlußtreffer in die Maschen. Bis in die Nachspielzeit drängten die Homberger - darunter auch der eingewechselte Kaan Akgül - auf den Ausgleich, dann besorgte Noah Katterbach die Entscheidung. Es hätte sogar 1:4 enden können, Tim Lemperle verfehlte aus zwei Metern das leere Tor. Aber schon das 1:3 spiegelt den Spielverlauf nicht wirklich wieder, klasse kämpfende Homberger hätten sich mit einem engagierten Auftritt - nicht nur kämpferisch, auch spielerisch war es heute sehr ansehnlich - einen Punkt verdient gehabt.

Am kommenden Samstag endet die Hinrunde für den VfB Homberg mit einem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen, einem sogenannten "Kellerduell".

VfB Homberg: Gutkowski - Marcinek, Twumasi, Walker, Koenders - Gurk (80. Akgül), Adamski, Opfermann Arcones, Pfalz - Jafari, Jallow

Tore: 0:1 (59.) Lemperle, 0:2 (59.) Lemperle, 1:2 (66.) Jafari, 1:3 (90.) Katterbach

Schiedsrichter: Luca Marx (Spvg. Badorf/Pingsdorf 1929/31)

Zuschauer: 200


       
       
       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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