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30.03.2022 / cso Mobilansicht
Niederrheinpokal:
ETB Schwarz-Weiß - SV 19 Straelen 1:2 (1:0)
Kein Panda-Tag

An einem besonderen Tag kann man als Oberligist auch einen Regionalligisten schlagen. Der ETB stellte das heuer in der 3. Runde unter Beweis, als er Rot-Weiß Oberhausen 1:0 schlug. Uhltra sr. erinnerte sich an einen 4:2-Pokalsieg des VFB Homberg gegen den SV 19 Straelen im Jahr 2018, und auch der schwache Auftritt der Blumenstädter bei Adler Union Frintrop machte etwas Mut vor der harten Viertelfinalaufgabe des ETB Schwarz-Weiß. Am Ende reichte es nicht ganz für den Underdog, der sich aber achtbar schlug und eine gute Halbestunde lang vom Halbfinale träumen durfte.

Essens Trainer Suat Tokat, dessen Vertragsverlängerung mit Ovationen des Publikums bedacht wurde, stellte seine Mannschaft im Vergleich zu den letzten Oberligaspielen taktisch um und wählte das aus dem Sommer und Herbst bekannte 4-2-3-1-System. Neu im Team waren Ribene Nguanguata und Hassine Refai; ins Tor rotierte wie erwartet Stefan Jaschin.

Auf einen geordneten Spielaufbau bedacht, versuchte es Schwarz-Weiß mit kurzen Abstößen und Ballbesitzfußball, sah sich jedoch einer physisch sehr präsenten Mannschaft gegenüber. Straelen ließ dem ETB niemals ausreichend Zeit und Raum, um sein Spiel aufzuziehen, sodass irgendwann immer ein langer oder hoher Ball geschlagen werden musste, den der SV 19 dann souverän verteidigte. Nur einmal fand Schwarz-Weiß einen Weg durch die Dreierkette des Gastes: Mehmet Dalyanoğlu setzte sich rechts durch, passte zu Prince Kimbakidila im Rücken der Abwehr, der sofort zu Marcello Romano weiterleitete. Eine schnelle Drehung, und Romano hatte Torwart Julius Paris alleine vor sich - 1:0. Riesenjubel bei den wenigen Zuschauern und eine gerechte Halbzeitführung, denn der von Rudi Zedi trainierte SV Straelen hatte keine notierenswerte Offensivaktion zuende gespielt.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel deutlich: Stefan Jaschin parierte zunächst gegen Tobias Peitz aus kurzer Distanz, dann verzog Jannik Stevens eine Direktabnahme aus 20 Metern knapp links. Hätte SV-Schlussmann Julius Paris einen eher harmlosen Freistoß Ismael Remmos mit seiner unkoordinierten Armbewegung nicht ins Toraus sondern in die eigenen Maschen befördert, wäre dies vielleicht die Entscheidung zugunsten des Außenseiters gewesen - doch es war eben kein Panda-Tag. Auf der anderen Seite nutzte Timo Mehlich den Freiraum unmittelbar nach seiner Einwechslung zum Ausgleich, bevor Kelvin Lunga auf Zuspiel Tobias Peitz' den SV Straelen in Führung schoss. Zu schnell ging das alles auf engem Raum, zu groß war die Sorge um einen möglichen Foulelfmeter, als dass der ETB diese Treffer hätte vermeiden können. Stefan Jaschin verhinderte gegen Gianluca Rizzo mit einem starken Reflex das 1:3. Kurz vor Schluss hatte Schwarz-Weiß noch eine letzte Chance auf die Verlängerung: Hassine Refai flankte vor den Strafraum, wo der eingewechselte U19-Stürmer Emre Ayan zu Ferhat Mumcu ablegte. Mumcu probierte es mit vollem Risiko und schoss über das Tor. Kein Panda-Tag...

In der Oberliga hat Schwarz-Weiß Essen am Sonntag (15 Uhr, Stadion Uhlenkrug) die Sportfreunde Baumberg zu Gast. Ein Gegner, der dem ETB liegt: Im eigenen Stadion gab es bislang vier teils spektakuläre Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

ETB SW: Jaschin - Dalyanoğlu , Ataş, Refai, Nguanguata (85.' Drizinsky) - Reichardt, Neuse (81.' Ayan) - Romano, Remmo (75.' Mumcu), Cissé - Kimbakidila.

Straelen: Paris - Delorge, Lachheb, Päffgen - Lunga (86.' Shoshi), Ngyombo (68.' Wolze), Peitz (68.' Mehlich), Stevens (65.' Simões Ribeiro), Miyamoto - Kader, Rizzo.

Tore: 1:0 (36.') Romano/ 1:1 (69.') Mehlich, 1:2 (71.') Lunga.

Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz (DJK Arminia Lirich)

Zuschauer: 250
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