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15.04.2023 / cso  
3. Bundesliga:
SV Wehen Wiesbaden - TSV München 1860 2:0 (1:0)
Die mieseste Vereinshymne Deutschlands

Eine fußball-affine Stadt scheint Wiesbaden nicht zu sein: Da ist die Elf des Ortes auf dem besten Weg in die 2. Bundesliga, empfängt in einem überdachten Stadion in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt den Deutschen Meister von 1966 - und es kommen nur 6.500 Zuschauer, davon gewiss 2.000 im Gefolge der Münchner Löwen. Unter die leidensfähigen Anhänger des TSV 1860 hatte sich auch Uhltra jr. gemischt, um seinen 390. Ground zu sammeln. Der Sitzplatz im Gästeblock schlug mit gerade einmal 10,50€ zu Buche - ja, das ist weniger als beim ETB Schwarz-Weiß in der Oberliga; und nein, die für den Ramschpreis ursächliche Sichtbehinderung gab es nicht.

Im Gegenteil bot sich beste Sicht auf den frühen Führungstreffer des SV Wehen Wiesbaden durch Gino Fechner, dessen Bruder Robin vier Jahre lang beim ETB spielte. In der Entstehung des 1:0 war 1860 in gleich zwei Kopfballduellen im eigenen Strafraum unterlegen, und überhaupt kamen die Gäste mit dem robusten Zweikampfverhalten der Hessen nicht zurecht, verloren viele Offensivduelle im Mittelfeld und beinahe alle in Tornähe. Marco Hiller hielt Münchens große Liebe durch zwei starke Paraden trotzdem lange im Spiel. Beinahe hätte 1860 sogar noch einen Punkt aus der BRITA-Arena entführt, als sich Albion Vrenezis verunglückte Flanke plötzlich senkte und auf der Wiesbadener Latte landete.

Eine kuriose und irgendwie bezeichnende Szene spielte sich in der Schlussphase ab: Joseph Boyamba hatte irrtümlich und angesichts seiner Leistung doch mit einigem Recht angenommen, ausgewechselt worden zu sein. Der zuletzt so treffsichere Stürmer reagierte nicht auf das hektische Winken seines Trainers Maurizio Jacobacci, nicht auf die kurze Spielunterbrechung durch Schiedsrichter Lars Erbst, nicht auf das Gestikulieren der Löwenfans und setzte seine halbe Stadionrunde hinter der Seitenlinie unbeirrt fort, bis Assistent Manuel Bergmann Boyamba förmlich auf den Platz zurückschob.

SVWW: Lyska - Fechner, Carstens, Reinthaler - Mockenhaupt, Jacobsen, Taffertshofer (76.' Mrowca), Ezeh (90.'+2 Kempe) - Wurtz (90.'+2 Najar) - Iredale (67.' Prtajin), Hollerbach (67.' Froese).

TSV 1860: Hiller - Morgalla (81.' Skenderović), Lang, Verlaat, Steinhart - Deichmann, Wörl - Lex (56.' Holzhauser), Vrenezi, Boyamba - Bär (81.' Lakenmacher).

Tore: 1:0 (10.') Fechner/ 2:0 (84.') Prtajin.

Schiedsrichter: Lars Erbst (FC Gerlingen)

Zuschauer: 6.519



Die BRITA-Arena Wiesbaden.
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Fotos: cso
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