12.12.2018: DJK Adler Union Frintrop U15 - SC Werden-Heidhausen U15 (Ob Werden wieder randaliert?)
14.12.2018: Stadtmeisterschaft Essen WK III (cso ist als Teamchef im Einsatz.)
15.12.2018: ETB Schwarz-Weiß - SC Union Nettetal (Es kann nur besser werden.)
25.09.2018 / cso PC-Ansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - HSG Nordhorn-Lingen 36:27 (17:16)
TuSEM erobert Tabellenführung

Der sensationelle Aufwärtstrend von TuSEM Essen in der 2. Handball-Bundesliga setzt sich fort: Auch im Spitzenspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen behielt die Auswahl von Trainer Jaron Siewert die Oberhand - und das mit einer teils atemberaubend guten Leistung.

Dass der TuSEM zu Spielende mit satten neun Toren vor den ambitionierten Gästen liegen würde, war anfangs ganz und gar nicht zu erwarten gewesen. Nordhorn hatte nämlich stark in die Partie gefunden, war schnell 0:2 in Führung gegangen und hatte die Hausherren mit entschlossenem Zupacken zu zahlreichen Abspielfehlern genötigt. Nach sechs Minuten lag der TuSEM mit 1:4 hinten. Nur 1:4, denn Sebastian Bliß konnte unter anderem gegen den ehemaligen Essener Georg Pöhle Schlimmeres verhindern. TuSEM blieb somit in Schlagdistanz und nutzte diese Chance: Jonas Ellwanger verkürzte in Unterzahl auf 5:6, Tom Skroblien schaffte nach zwölf Minuten den ersten Ausgleich. Auf einen Pfostentreffer Georg Pöhles folgte prompt das 8:7 durch Jonas Ellwanger. Getragen von seinen rund 1.400 Fans in der Mülheimer innogy-Sporthalle kam der TuSEM-Express immer besser ins Rollen, die Führung stieg auf bis zu drei Tore an. Nicht gut bekam den Jungs aus der Ruhrpottschmiede bloß ein zwischenzeitlicher Torwartwechsel auf Nachwuchsmann Julián Borchert, der diesmal ohne Fortune blieb. 17:16 hieß es, als es in die Kabinen ging, und selbst das war noch ein Grund zu großer Zufriedenheit.

Es kam aber noch viel besser: TuSEM Essen startete mit dem frischen Luca Witzke und einem 4:0-Lauf in den zweiten Durchgang. Offensiv wie defensiv funktionierte schier alles, und die überforderten Nordhorner wussten sich meist nur mit Fouls zu behelfen. Sechsmal traf Linksaußen Tom Skroblien von der Siebenmeter-Markierung, einmal zudem im Nachwurf, und legte so den Grundstein für eine Schlussphase, die zu einem reinen Genuss für alle Freunde des TuSEM geriet.

Eine Atempause gewährt der Spielplan den Essenern nach dem fünften Saisonsieg im sechsten Spiel nicht, denn schon am Freitag geht es weiter mit einem Gastspiel bei den Rhein Vikings Düsseldorf.

TuSEM: Bliß (3/5), Borchert (1/1) - Beyer (2+2/2), J. Ellwanger (5), Witzke (3), Akakpo (2), Szczesny (5), Müller (3), Firnhaber (2), Klingler (2), Skroblien (3+6/8), Zechel (1).

Nordhorn: Buhrmester (2/7), Ravensbergen (0/3) - Verjans (2), Heiny (5+0/1), Leenders (2), Mickal (1+0/1), Miedma (3), de Boer (2), Zare, Vorlicek (4), Smit, L. Seidel (2+2/3), Possehl (2), Pöhle (2+0/1).

Spielfilm: 1:4 (7.´), 5:6 (11.´), 8:7 (15.´), 15:12 (25.´), 17:16 (30.´)/ 22:18 (36.´), 28:21 (41.´), 30:23 (45.´), 36:27 (60.´).

Zeitstrafen: 4:7

Schiesdrichter: Andreas Briese/ Kim von der Beeck (Köln)

Zuschauer: 1.407
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