27.04.2019: 1. FC Monheim - ETB Schwarz-Weiß (Solange die Tinte noch nicht trocken ist...)
28.09.2019: SG Kupferdreh-Byfang - DJK Adler Union Frintrop (Wäre doch gelacht, wenn cso kein Glück im Aufstiegskampf brächte.)
29.09.2019: Rot-Weiss Essen - SG Wattenscheid 09 (cso studiert, welchen Schaden unseriöse Geldgeber anrichten können.)
03.02.2019 / cso PC-Ansicht
Testspiel:
ASV Mettmann - DJK Adler Union Frintrop 2:1 (1:1)
"Unsere treuen Fans kommen auch überall hin."

Freundlicher hätte die Begrüßung durch seine ehemaligen Kunden kaum ausfallen können, zumal es der Blog zuletzt nur noch ganz selten geschafft hatte, Spiele von Adler Frintrop in seinem Matchkalender unterzubringen. Für den Test beim ASV Mettmann samt neuem Ground wurde aber auch die abenteuerliche ÖPNV-Umsteigeverbindung in Kauf genommen.

In der rheinisch-bergischen Bezirksliga ähnlich platziert wie Adler in der Ruhrgruppe, war der ASV Mettmann als Landesliga-Absteiger doch leicht favorisiert in die Partie gegangen. Ein ASV-Funktionär, mit dem der Blog ins Gespräch kam, charakterisierte seine Équipe als weitgehend neu zusammengestellt - mit eigenen A-Junioren wie auch erfahrenen Zugängen aus der Landesliga. Keine preiswerte Truppe also in der Kreisstadt.

Adler Frintrop kam dann auch gleich mächtig unter Druck: Christian Büttner klärte für den bereits geschlagenen Cedric Scheffler auf der Linie (5.´). Offensiv führte der erste Vorstoß der Gäste sofort zum Torerfolg durch Yannick Reiners, der die Vorlage von links in Knipsermanier an Julian Gaszak vorbei ins Netz spitzelte (s. Foto unten). Mettmann nahm den Rückstand zum Anlass, den Druck weiter zu erhöhen. Cedric Scheffler parierte stark mit dem Fuß gegen Hristijan Karafilovski, um wenig später Ardian Duraku eine weitere Chance aufzulegen. Der geschenkte Ball pfiff am linken Eck vorbei ins Aus. Drei Minuten später nahm Duraku besser Maß und besorgte den hochverdienten Ausgleich. Fortan kam Adler besser mit der ASV-Offensive zurecht und ließ bis zur Pause nichts mehr anbrennen.

Zum zweiten Umlauf - Adler-Trainer Matthias Hülsmann hatte viermal gewechselt - wurden die Gäste merklich mutiger, hierdurch aber auch anfälliger. Yassir Assakou hätte beinahe ein Missverständnis von Christopher Voß und Cedric Scheffler ausgenutzt. Im Anschluss an eine Ecke bekam Frintrop später den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass Kapitän Julius Glittenberg dem ehemaligen Schermbecker NRW-Liga-Spieler Wale Arogundade das 2:1 auflegen konnte. Einem Wembleytor von Adler Frintrop - Elias Brechmann hatte für Neuzugang Faruk Kuduzovic aufgelegt - verwehrte Schiedsrichter Maurice Wilke die Anerkennung. Da er zuvor bei mehreren knappen Elfmetersituationen pro Frintrop entschieden hatte, konnte sich niemand beschweren. Ein schneller Spielzug von Lucas Toepelt über Yannick Reiners zu Jonas Rübertus brachte eine Viertelstunde vor Schluss die letzte Ausgleichsmöglichkeit, doch Julian Gaszak war zur Stelle.

Die Meisterschaft geht für Adler Union Frintrop bereits am nächsten Sonntag wieder los. Es gastiert dann die stark abstiegsbedrohte U23 der SSVg. Velbert am Wasserturm.

ASV: Gaszak - Tahiraj, Fellgiebel, Karanfilovski, Fürguth (46.´ Siala) - Przybylski, Y. Assakour (77.´ Cöl), Duraku, Arogundade - Glittenberg, A. Assakour.

Adler: Scheffler (68.´ Droll) - Kuduzovic, Büttner, Voß, Wiegel (46.´ Cassola) - Schäfers (46.´ Brechmann), Ohters - Jankowsky (68.´ Rübertus), Lindemann (46.´ Rustemeyer), Grube (46.´ L. Toepelt) - Y. Reiners.

Tore: 0:1 (10.´) Y. Reiners, 1:1 (16.´) Duraku/ 2:1 (71.´) Arogundade.

Schiedsrichter: Maurice Wilke (SV Jägerhaus Linde)

Zuschauer: 50


       
       
     
Fotos: cso
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