20.07.2019: ETB Schwarz-Weiß - Preußen Eiberg (cso beim GENO-Cup)
08.06.2019 / cso PC-Ansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - HSV Hamburg 31:27 (13:16)
Glanzstunde für Julián Borchert

Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison 2018/19 gab es für TuSEM Essen den 13. Heimsieg zu feiern. Schlüsselspieler beim 31:27 gegen den HSV Hamburg war Ersatztorwart Julián Borchert, der im nächsten Jahr per Doppelspielrecht an den Drittligisten SG Schalksmühle Halver ausgeliehen wird.

TuSEM Essen hatte sich genau wie im Hinspiel schwer getan, in die Partie zu finden. Während die Essener Defensive keinen Zugriff auf den HSV-Rückraum, allen voran Philipp Bauer, fand und Sebastian Bliß kaum einen Ball zu fangen bekam, parierte Marcel Kokoszka auf der Gegenseite fast alles. Zudem stand der Ruhrpottschmiede zweimal das Holz im Weg. Beim Stand von 1:5 nahm Jaron Siewert eine frühe Auszeit für die Gastgeber. Besser wurde es jedoch nur schleppend. "Wenigstens treffen sie das leere Tor," spöttelte einer der beiden Uhltras-Begleiter, als Noah Beyer einen Tempogegenstoß in Überzahl verwandelte. Später hielt Julián Borchert einige Hamburger Versuche; vorne verbesserte sich die Quote erst nach der Einwechslung von Carsten Ridder spürbar. So ging es mit einem erträglichen 13:16 in die Halbzeitpause.

Aus dieser weg wuchs Julián Borchert über sich hinaus, vereitelte drei HSV-Angriffe in Folge, sodass Luca Witzke (nächste Saison für den SC DHfK Leipzig in der 1. Bundesliga am Ball) in der 35. Minute erstmals ausgleichen konnte. Elf Minuten später warf Carsten Ridder zur ersten Führung des TuSEM ein. In der mit 2.000 Essenern und etwa 100 Hamburgern gefüllten Halle am Stoppenberg war nun mächtig Stimmung, und die Jungs von der Margarethenhöhe nutzten das Momentum. Cyrill Akakpo und Tom Skroblien brachten Essen umgehend drei Tore nach vorn - eine Führung, die bis zum Schluss halten sollte. Zwar streute das schwache Schiedsrichtergespann einigen Sand in die TuSEM-Offensive, doch hinten war auf Julián Borchert an diesem Abend Verlass. 31:27 hieß es am Ende, womit dann auch die Revanche für die Hinspielniederlage in der damals mit 9.702 Zuschauern gefüllten Barclaycard-Arena gelungen war.

TuSEM Essen beendet die Runde auf einen sehr guten sechsten Platz und freut sich im kommenden Jahr u.a. auf die aufgestiegene HSG Krefeld.

TuSEM: Bliß (0/2), Borchert (1/2) - Beyer (2+1/1), Witzke (5), Akakpo (3), Szczesny (4), Ridder (6), Müller (3), Firnhaber (1), M. Seidel, Klingler (1), Skroblien (3), Zechel (2).

HSV: Kokoszka (0/1), Rundt - Lacković, Tissier (4), Weller (3), Axmann (3/4), Bauer (7), Forstbauer (2), Rix, Bergemann (2), Vogt (2), Herbst (4).

Spielfilm: 1:5 (7.´), 5:10 (14.´), 8:11 (20.´), 13:16 (30.´)/ 16:16 (35.´), 22:22 (43.´), 26:23 (48.´), 29:26 (57.´), 31:27 (60.´).

Zeitstrafen: 5:6

Schiedsrichter: Marvin Cesnik / Jonas Konrad (beide TV Gelpetal)

Zuschauer: 2.186
[ zurück ]