27.04.2019: 1. FC Monheim - ETB Schwarz-Weiß (Solange die Tinte noch nicht trocken ist...)
28.09.2019: SG Kupferdreh-Byfang - DJK Adler Union Frintrop (Wäre doch gelacht, wenn cso kein Glück im Aufstiegskampf brächte.)
29.09.2019: Rot-Weiss Essen - SG Wattenscheid 09 (cso studiert, welchen Schaden unseriöse Geldgeber anrichten können.)
02.02.2019 / cso PC-Ansicht
A-Juniorinnen Kreisliga A Handball :
HSG Velbert/Heiligenhaus - SSG/HSV Wuppertal 20:36 (13:18)
Not macht erfinderisch

Zum zweiten Mal in Folge durchkreuzte der Winter die Uhltras-Pläne zum Besuch der Sportanlage Sonnborner Straße. Die Stadt Wuppertal hatte erneut alle Partien des Samstags abgesagt.

Bei seiner verzweifelten Suche nach einem bespielbaren Ersatzground fand der Schreiber dieser Zeilen die HSG Velbert/Heiligenhaus. Handballer sind gegen Schneeschauer ja weitestgehend immun, und so lud die zum EMKA-Sportzentrum Velbert gehörende Halle zu einem Besuch ein. Der Besuchereingang war trotz dichtem Nebel schnell gefunden, und in der Halbzeitpause des Mädchenspiels zwischen Velbert/Heiligenhaus und der SSG/HSV Wuppertal war sogar noch Zeit für einen Blick auf den verschneiten Fußballplatz hinter der Halle. Schönes hat die Stadt Velbert hier auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtet.

Die Sympathien des Blogs gehörten natürlich seiner Wahlheimat, obgleich schon früh klar wurde, dass er (wie meistens) auf das falsche Pferd gesetzt hatte. Die Wuppertaler A-Juniorinnen wurden ihrer Favoritenrolle als Tabellenführer sofort gerecht, während die HSG hypernervös begann. Mit der Zeit wurde der Leistungsunterschied glücklicherweise geringer. Torfrau Kristina Mladenovic konnte einige Bälle parieren, Rückraumlinks Madlen Schirner einige Tore beisteuern. Das 13:18 zur Halbzeit lag somit in einem akzeptablen Rahmen, zumal die individuelle Klasse Wuppertals frappierend war. Vor allem Linksaußen Melina Weidner wusste zu überzeugen und wurde schließlich mit acht Treffern auch beste Schützin des HSV.

Auf Seiten der HSG steigerte sich im zweiten Durchgang die große Rückraummitte Jessica Spitzer und hämmerte mehrere Bälle wuchtig ins Gästetor. Drohendes Zeitspiel zwang Velbert/Heiligenhaus aber auch zu manch kopfloser Aktion. Gegen Ende der Partie aus der Bergischen Kreisliga schwanden bei der von Trainerin Nicole Kahlenberg liebevoll aufgebauten HSG zusehends die Kräfte, sodass Velbert/Heiligenhaus in den letzten zehn Minuten kein einziges Tor mehr gelang. Erst mit der Schlußsirene wurde er noch einmal hektisch: Während irgendwie alle mit dem 20:36 zufrieden waren, hatte Schiedsrichter Volker Roedszus noch einen Regelverstoß ausgemacht. Die zweite Herrenmannschaft war bereits zum Einwerfen auf´s Parkett gekommen, da sah Wuppertals Svea Thoenes eine Rote Karte (die im Spielbericht dann aber ausgespart wurde), und die Gastgeberinnen bekamen noch einen Siebenmeter. Jessica Spitzer legte den Ball fair auf den Boden und verzichtete auf den Wurf.

HSG: Mladenovic (0/2) - Schirner (6+1/1), Spitzer (6+4/5), Hoffmann, Zantes (1), Kampermann, Engnath (1), Kahlenberg, Oberborbeck (1), Klement.

HSV: Schrewe (1/5), Gurke (0/1) - Hengstler (4), Thoenes (2), Gerisch (3), Hoge (4), Pusch (3), Emsinghoff (2), Jedhoff (6), Weidner (8), Pollhaus (2+2/2).

Spielfilm: 2:5 (6.´), 3:7 (12.´), 6:11 (17.´), 9:15 (24.´), 13:18 (30.´)/ 15:23 (37.´), 20:30 (50.´), 20:36 (60.´).

Zweiminutenstrafen: 0:1

Rote Karte: Thoenes (60.´)

Schiedsrichter: Volker Roedszus

Zuschauer: 40


       
       
   
Fotos: cso
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