30.07.2022: Viktoria 89 Berlin - VfL Bochum 1848 (cso macht einen Tagesausflug, nimmt aber den ICE.)
26.03.2022 / cso PC-Ansicht
Kreisliga D Westerwald/Wied:
FC Lokomotive Montabaur - SG Steinefrenz II 4:3 (3:2)
Frühlingserwachen

Auf Einladung von bhakundo, einer lebenden Legende des amateurfussball-forum.de, feierte Uhltra jr den Beginn der warmen Jahreszeit mit einem Hoppingausflug nach Montabaur. Auf einen Rundgang durch den historischen Ortskern und ein leckeres Mittagessen beim örtlichen Kroaten folgte eine Stippvisite beim JK Horressen, dessen D-Junioren die JSG Maischeid an der Buchenstraße empfingen. Tore gab es nicht zu bestaunen, dafür traf Maischeid immerhin dreimal das Aluminiumgestänge.

Mehr Zählbares folgte beim Hauptspiel des Tages, dem Verfolgerduell der Westerwälder Kreisliga D. Lokomotive Montabaur hatte auf dem Platz in Eschelbach die Reserve der SG Steinefrenz zu Gast und heizte dieser vor etwa 70 Zuschauern sogleich mächtig ein: Sergej Kühl wurde im Strafraum gelegt und verwandelte den Elfmeter höchstselbst zum 1:0, Lukas Olejniczak erhöhte bereits eine Zeigerumdrehung später auf 2:0. Anschließend genehmigten sich die 22 Akteure eine kreative Pause. Uhltra jr's Feststellung, dass ein Lokomotive-Spieler mit der Rückennummer 90 aufgelaufen war, kommentierte bhakundo mit den Worten: "Vielleicht hält der ja 90 Minuten durch." Der Spitzname der Kreisliga D Westerwald/Wied lautet Pressluftliga...

Mit Sergej Kühls 3:0 schien die Angelegenheit geklärt zu sein, doch plötzlich kam die SG Steinefrenz mächtig auf, konterte sich in Person von Mosa Hossein zum ersten Tor und verkürzte kurz vor der Pause abermals durch Hossein auf 3:2. Eine weitere Großchance ließ Franjo Males liegen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gingen beide Teams viel Risiko, um das Momentum zu erzwingen, vorerst ohne Fortune. Ein Elfmeter - Mosa Hossein war per Notbremse gestoppt worden, die Rote Karte blieb aus - brachte zwanzig Minuten vor Schluss dann den Ausgleich. Damit begann die hitzige Phase der Partie: Sergej Kühl holte den zweiten Elfmeter für Lok heraus und verwandelte auch diesen zum 4:3; Steinefrenz' Dennis Ehl sah in diesem Kontext Gelb-Rot wegen Meckerns. Dann trat Sergej Kühl nach einem Ballverlust nach und kam mit seiner Ampelkarte glimpflich davon. Kurz darauf musste auch Gästespieler Marcel Gasser nach einem Foul vorzeitig unter die (gemeinsame) Dusche. Tore fielen dem vergrößerten Raumangebot zum Trotz nicht mehr, wenngleich Lokomotive Montabaur mehrfach kurz vor der Entscheidung gestanden hatte.

Das anvisierte dritte Spiel des Tages, eine U17-Partie im Mons-Tabor-Stadion, wurde kurzfristig verlegt; ersatzweise suchte man einen Biergarten auf - ein Hoch auf den Frühling!

FC Lok: Karadeniz - A. Kühl, Panasenko, Bitner, Th. Schildt - Khodjaniyazov, Haußmann, R. Friedrich, Olejniczak - S. Kühl, N. Friedrich (86.' Samonin).

Steinefrenz II: Ch. Keller - Kusber, Aßmann, Ehl, Bernhard - Males, Lauf, Gasser, Schwickert - Piechocki (31.' Hammer), Hussein.

Tore: 1:0 (4.'/ FE) S. Kühl, 2:0 (5.') Olejniczak, 3:0 (34.') S. Kühl, 3:1 (37.') Hussein, 3:2 (42.') Hussein/ 3:3 (69.'/ FE) Gasser, 4:3 (73.'/ FE) S. Kühl.

Gelb-Rote Karte: Ehl (73.'/ Meckern), S. Kühl (80.'/ Foulspiel), Gasser (82.'/ Foulspiel).

Schiedsrichter: N.N.

Zuschauer: 70


       
       
       
 
Fotos: cso
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